Reisedienst Henker Debuisson
 
 

Informationen


Allgemeine Reisebedingungen vom Reisedienst Henker-Debuisson

 

1. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages für das von ihm genannte Reiseziel verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich erfolgen. Der Reiseveranstalter überreicht dem Kunden auf Grund der Anmeldung die allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Reisebestätigung/Rechnung, die auch die Höhe der zu entrichtenden Anzahlung auf die Reise enthält. Durch die Zahlung des Reiseanzahlungsbetrages auf das Konto des Reiseveranstalters kommt der Reisevertrag zu den vereinbarten Konditionen unter Einbeziehung der allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters zustande. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt dann auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunden innerhalb der Bindungsfrist den Reisepreisanzahlungsteil an den Reiseveranstalter zahlt. Mündliche Absprachen sind nicht rechtsverbindlich. Es werden nur Leistungen geschuldet, die in der Bestätigung festgehalten sind. Bei einer eigenmächtigen Verlängerung mit dem Quartiergeber verliert der Urlaubsgast seinen Anspruch auf die Rückreise. Eine von dem Kunden gewünschte Verlängerung des Reisetermins ist daher bereits bei Buchung der Reise anzumelden. Der Anmelder steht dafür ein, dass alle von Ihm in der Anmeldung genannten Reiseteilnehmer Ihre Vertragspflichten voll erfüllen. Geschenk- oder Wertgutscheine sind innerhalb von 2 Wochen nach Ausstellung im Büro, am Vorderflöß 48 einzulösen - Nach Ablauf dieser Frist garantiert der Reiseveranstalter nicht für die Reservierung des Wunschtermines oder des Reisezieles.

2. Ermäßigungen

a) Der Reiseveranstalter gewährt Kinderermäßigung im Zimmer der Eltern. Über alle Ermäßigungen erfahren Sie Näheres im Büro, Am Vorderflöß 48.

3. Bezahlung

Der Kunde hat innerhalb 8 Tage nach Erhalt der Reisebestätigung durch den Reiseveranstalter eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zu leisten, bei kurzfristiger Anmeldung vor Reisebeginn sofort den Gesamtreisepreis. Sofern der Kunde den Reisepreisanzahlungsbetrag nicht pünktlich an den Reiseveranstalter entrichtet, ist der Reiseveranstalter berechtigt, diese Reise an einen anderen Kunden zu verkaufen, ohne dass dies Schadensersatzansprüche auslöst. Sofern der Reisepreis 2.500,- U pro Kunde übersteigt, beträgt die Anzahlung pro Kunde höchstens jedoch 250,- U. Der Restbetrag des Reisepreises ist fällig spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn. Alle Zahlungen bitten wir auf das Konto bei der SPARKASSE Bad Lippspringe mit der Konto-Nr. 3 007440 (BLZ 472 501 01) zu leisten. Bei allen Zahlungen ist neben der vollst. Kundenanschrift mit Angabe der Rechnungsnummer genau zu vermerken, für welche Fahrt ( Abfahrtsdatum) der eingezahlte Betrag bestimmt ist.

4. Leistungen

Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich ausschließlich aus der Leistungsbeschreibung in dem Angebot, sowie aus den Angaben in der Reisebestätigung. Ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung/Reisebestätigung, dass der Reiseveranstalter einzelne Leistungen Dritter nur vermittelt, so erbringen diese die Leistung in eigener Verantwortung. Bei Abweichungen der Leistungsbeschreibung in der Bestätigung von der des Reisekataloges werden die aus der Bestätigung ersichtlichen Leistungen geschuldet.

Alle in der Leistungsbeschreibung/Reisebestätigung benannten Verpflegungsleistungen gelten nur für die Dauer des Hotelaufenthaltes am Zielort. Bei eventuellen Nachtfahrten erfolgt keine Verpflegung. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung/Reisebestätigung verändern, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Reiseveranstalter. Bei der Zählung der Fahrttage werden der erste und der letzte Reisetag je nach Zeitpunkt der Abfahrt bzw. der Rückkehr als ganzer bzw. halber Tag mitgezählt.

5. Preisänderung

5.1 Wir können 4 Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn sich nach Vertragsabschluss nachweisbar und unvorhergesehen die Preise der Leistungsträger, insbesondere die Beförderungskosten, die Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen-, Flughafen- oder Einreisegebühren erhöht haben oder für die betreffende Reise geltende Wechselkursänderungen eingetreten sind.

5.2 Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine zulässige Preisänderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter dem Kunden unverzüglich nach Kenntnis von dem Preiserhöhungsgrund zu erklären.

5.3 Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises, kann der Kunde kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen, anderen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden anzubieten.

5.4 Die Rechte nach Ziffer 5.3 hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.

6. Leistungsänderungen

6.1 Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des vereinbarten Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wieder Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter wird das Möglichste tun, die Zimmer im namentlichen Hotel fest zu reservieren, behält sich aber das Recht vor, den Kunden in einem anderen Haus gleicher oder höherer Kategorie am Ort oder in der unmittelbaren Nähe unterzubringen, sofern diese Änderungen oder Abweichungen im Verhältnis der Gesamtreise nicht erheblich sind.

6.2 Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu erklären. Rundfahrten, die im Leistungspaket enthalten sind, können vom Fahrer abgesagt werden, wenn bis 19.00 Uhr des Vortages weniger als 15 Personen ihre Teilnahme erklärt haben. Darüberhinaus ist der Fahrer befugt, aus Gründen der Sicherheit, der Witterung und des Straßenzustandes Rundfahrten ganz oder teilweise abzusagen bzw. abzuändern. Eine aus diesen Gründen erfolgte Änderung der Reise stellt keine erhebliche Änderung einer wesentlichen Reiseleistung dar.

6.3 Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen, anderen Reise verlangen. Ziffer 5.4 gilt entsprechend.

7. Ersatzreisende

7.1 Der Kunde kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

7.2 Der Kunde und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

7.3 Der Kunde und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig mind. pauschaliert und ohne weiteren Nachweis auf 15,– U.

8. Rücktritt durch den Kunden

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist dabei der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Der Kunde hat den Rücktritt schriftlich per eingeschriebenem Brief zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, so kann der Reiseveranstalter für Eintrittskarten volle, ansonsten gemäß nachfolgenden Rücktrittsbedingungen Entschädigungen verlangen. Dabei bedeutet die mit dem Reiseveranstalter vereinbarte Abfahrtszeit den Beginn der Reise. Bis 30 Tage vor Abreise wird eine Bearbeitungsgebühr von 15, -U pro Person erhoben. Wird die Anmeldung in weniger als 30 Tagen vor Reisebeginn zurückgenommen, kann der Reiseveranstalter folgenden Reisekostenanteil verlangen: 29. bis 22. Tag vor Reisebeginn 20 %, 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 35 % / 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 50 %  6. bis einen Tag vor Reiseantritt 70 % der Gesamtkosten. Bei Nichtantritt am Reisetag werden bei allen Reisen 100% vom Gesamtreisepreis verlangt. Entschädigungsansprüche des Reiseveranstalters, wenn der zurücktretende Kunde einen Ersatzreisenden stellt, dann gilt Ziffer 7. Bei Reisen in Ostblockländer, kombinierten Bus-Schiffsreisen und bei kombinierten Bus-Flugreisen erhöht sich die Tagesskala um 20 Tage. Über obige Staffelung hinausgehende Kulanzleistungen des Reiseveranstalters können nur über Reisegutscheine abgewickelt werden. Ein Anspruch auf Auszahlung des Betrages besteht nicht. Der Reiseveranstalter empfiehlt dem Kunden den Abschluss einer Reiseversicherung. Die ausführlichen Versicherungsbedingungen liegen im Büro des Reiseveranstalters zur Einsicht aus. Umbuchungen, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, gelten als Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung.

9. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Tritt der Kunde, ohne vom Reisevertrag zurückgetreten zu sein, die Reise nicht an, so hat er gleichwohl den vollen Reisepreis an den Reiseveranstalter zu entrichten. Nimmt der Reisende einzelne oder ganze Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder auf der Reise aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so hat er keinen Anspruch auf Erstattung des Gegenwertes.

10. Mindestteilnehmerzahl

10.1 In dem Prospekt/Katalog/Angebot aufgeführten Reisen kommen nur dann zur Durchführung, wenn die bei Katalogreisen eine Mindestteilnehmerzahl von 25 Personen und bei Abgeboten die vereinbarte Mindestteilnehmerzahl erreicht wird. Der Reiseveranstalter kann zurücktreten wenn die Mindestbeteiligung nicht erreicht wird.

10.2 Der Reiseveranstalter wird dem Kunden die Erklärung nach 10.1 unverzüglich nach Kenntnis der nicht erreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis 1 Woche vor Reisebeginn zugehen lassen.

10.3 Der Kunde kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen, anderen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten.

10.4 Der Kunde hat dem Reiseveranstalter sein Recht nach Ziffer 10.3 unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Reiseveranstalters gegenüber geltend zu machen.

10.5 Macht der Kunde nicht von seinem Recht nach Ziffer Nr. 3 Gebrauch, so kann der Reiseveranstalter dem Kunden einen Reisegutschein über den zurückzuzahlenden Betrag aushändigen; auf Verlangen des Kunden ist der Reiseveranstalter verpflichtet gegen Rückgabe des Reisegutscheines den gezahlten Betrag in bar unverzüglich zurückzuerstatten.

11. Besondere Kündigungsgründe des Reiseveranstalters

11.1 Der Reiseveranstalter kann ohne Einhaltung einer Frist den Reisevertrag kündigen und vom Reisevertrag zurücktreten, wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters, des Reiseleiters, des Reisebegleiters oder des Fahrers nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße Vertragswidrig verhält, ist die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt. Dies gilt insbesondere für Jugendcampingreisen bei wiederholten Verstößen gegen die Campingplatzordnung oder die Anweisungen der Reisebegleiter.

Kündigt der Reiseveranstalter aus berechtigtem Grund, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Berechtigter Weise durch den Reiseveranstalter gekündigte Kunden können durch das Fahrpersonal, den Reiseleiter oder Hotelier ohne Regressansprüche von jeder weiteren Leistung ausgeschlossen werden. Die Mitnahme von alkoholischen Getränken von mehr als 0,7 ltr. pro Pers. ist in den vom Reiseveranstalter zum Einsatz kommenden Bussen nicht erlaubt. Zuwiderhandlungen berechtigen den Reiseveranstalter zur sofortigen Kündigung.

11.2 Der Reiseveranstalter kann bis 1 Woche vor Reiseantritt von dem Reisevertrag zurücktreten und ihn kündigen, wenn die Durchführung der Reise für den Reiseveranstalter unzumutbar ist, weil die Kosten seine wirtschaftliche Opfergrenze, bezogen auf die gebuchte Reise, überschreiten.

 

 

12. Kündigung infolge höherer Gewalt

12.1 Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnung (Entzug des Durchfahrt- oder Landerechtes, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle berechtigen beide Teile allein nach Maßgabe dieser Vorschrift zur Kündigung.

12.2 Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen, die nach § 471 BGB zu bemessen ist. Der Reiseveranstalter ist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. Verlangt der Kunde die Rückbeförderung, so hat er auch die dadurch entstehenden Mehrkosten zu tragen.

13. Beförderungsmittel

Der Reiseveranstalter ist berechtigt, ein Beförderungsmittel in Einsatz zu bringen, das evtl. dem gehobenen Standard der im Angebot aufgeführten Leistungen nicht entspricht sofern die Beförderungsmittel zur Durchführung, auch zeitlich, nicht zur Verfügung stehen oder die Reise trotz Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl durchgeführt wird.

14. Minderung; Geltendmachung der Ansprüche - Mitwirkungspflicht

14.1 Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern.

14.2 Ist die Reise nicht von dieser Beschaffenheit, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordert.

14.3 Der Kunde ist in jedem Fall verpflichtet, bei evtl. auftretenden Leistungsstörungen alles ihm zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und evtl. entstehenden Schaden gering zu halten. Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich dem Fahrpersonal oder der Reiseleitung am Ort schriftlich zur Kenntnis zu geben. Alle Reklamationen müssen nach Eintreten schriftlich von der Hotel- oder Reiseleitung bzw. der Agentur des Reiseveranstalters bestätigt werden.

14.4 Ist die Reiseleitung nicht erreichbar oder kann sie eine Leistungsstörung nicht beheben, hat sich der Kunde unverzüglich an den Leistungsträger (Transfer-Unternehmen, Hotelier, örtliches Reisebüro, Flug-/Schiffsleitung) oder den Reiseveranstalter zu wenden, der unter der Telefonnummer D-0 52 52 / 98 48 0 (außerhalb der Geschäftszeiten Anrufbeantworter mit Notruf-Telefonnummern).

14.5 Leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer vom Kunden bestimmten, angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Kunde selbst Abhilfe und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Der Bestimmung einer Frist bedarf es dann nicht, wenn die Abhilfe von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Hilfe durch ein besonderes Interesse des Kunden geboten wird.

14.6 Ist die Reise im Sinne der vorangegangenen Bestimmungen mangelhaft, so mindert sich für die Dauer des Mangels der Reisepreis nach Maßgabe des § 472 BGB. Die Minderung tritt jedoch nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

14.7 Ansprüche nach §§ 651 c bis 651 f BGB hat der Reisende bis innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

14.8 Ansprüche des Kunden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in 6 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tage, an dem die Reise dem Reisevertrag nach enden sollte. Hat der Kunde solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tage gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist.

15. Haftung des Reiseveranstalters

15.1 Der Reiseveranstalter haftet:

a) für die Richtigkeit aller im Angebot bzw. Katalog angegebenen Reiseleistungen (Druckfehler ausgeschlossen). Nicht gehaftet wird für Angaben in Hotel-, Orts- oder Schiffsprospekten, die der Reiseveranstalter nicht selbst herausgibt und auf die er keinen Einfluss nehmen kann;

b) für die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Orts- und Landesüblichkeit.

15.2 Die Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, sind auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.

a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

15.3 Gelten für eine vom Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Kunden hierauf berufen.

15.4 Die Firma Reisedienst Henker-Debuisson haftet nicht für Reisen wo sie nicht als Reiseveranstalter auftritt - hier gelten die Geschäftsbedingungen des entsprechenden Veranstalters. Die Firma Reisedienst Henker-Debuisson haftet auch nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden; jegliche Kosten, die ohne Verschulden z. B. durch Zeitverschiebungen, Staus, unverschuldete Unfälle, technische Defekte oder menschliches Versagen, Grenzabwicklungen u. a. entstehen, werden nicht erstattet.

15.5 Während der Fahrt ist jeder Gast gemäß den gesetzlichen Bestimmungen versichert. Normales Reisegepäck (1 Koffer pro Person) wird in den Kofferräumen der Busse kostenlos transportiert. Jedes Gepäckstück muss mit einem Namensschild versehen sein. Eine Haftung für Beschädigung und/oder Verlust ist ausgeschlossen. Dem Kunden wird daher im eigenen Interesse empfohlen, sich gegen Risiken dieser Art durch Abschluss einer Reisegepäckversicherung zu versichern.

15.6 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Schäden, die dem Kunden durch höhere Gewalt, Kriegsereignisse oder Terroranschläge entstehen.

16. Kombinierte Bus-/Flug-/Schiffsreisen sowie separater Flug- und Schiffsreisen

Hierbei haftet der Reiseveranstalter nur als Transportunternehmer. Ansonsten gelten die Reisebedingungen der jeweiligen Reederei bzw. der Fluggesellschaft, die im Büro zur Einsicht ausliegen. Bei der Kabinenbelegung können Einzelpersonen nur halbe Doppelkabinen buchen, es sei denn, es fänden sich je 4 Damen oder Herren für eine 4-Bettkabine. Paare haben die Wahl zwischen einer 4-Bettkabine, die sie ggf. mit einem zweiten Paar teilen, oder einer Doppelkabine.

17. Verbindung während der Reise zum Reiseveranstalter

Bei allen Reisen kann über die Telefonnummer des Reiseveranstalters (siehe 14.4) jederzeit der Name des für die Reise zuständigen Fahrers/Reisebegleiters, die Telefonnummer der Unterkunft sowie die evtl. Funktelefonnummer des Busses als Verbindung erfragt werden.

18. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- & Gesundheitsvorschriften

18.1 Der Reisende ist  dazu verpflichtet, auch auf Reisen gültige Ausweispapiere mitsichzuführen.

18.2 Der Reiseveranstalter haftet nicht für eventuell auftretende Grenzschwierigkeiten (Gültigkeit der Ausweispapiere, Ein- und Ausfuhrbestimmungen etc.), die auf das Fehlverhalten des Reisenden zurückzuführen sind.

18.3 Der Reiseveranstalter weist darauf hin, dass die Pass-, Visum- und Ausweisvorschriften einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente und gesundheitspolizeiliche Formalitäten der jeweiligen Länder in seinem Reisebüro zur Einsicht bereitliegen und auf vorherigen Wunsch zugesandt werden. Besondere in der Person des Kunden gegebene Umstände (ausländische Staatsbürgerschaft, Doppelstaatsbürgerschaft, Passeintragungen etc.) sind vom Reiseveranstalter nur zu beachten, wenn diese dem Reiseveranstalter erkennbar sind, durch den Kunden ausdrücklich mitgeteilt sind oder vom Reiseveranstalter infolge besonderer Umstände erkannt werden können.

18.4 Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht durch den Reiseveranstalter hat der Kunde die Voraussetzungen für die Reise zu schaffen, sofern sich nicht der Reiseveranstalter ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.

18.5 Entstehen z. B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise Schwierigkeiten, die auf das Verhalten des Kunden zurückzuführen sind (z. B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), so kann der Kunde nicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen. In sofern gelten die Ziffern 8 u. 9 entsprechend.

19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Diese Reisebedingungen sind Bestandteil des Reisevertrages und werden dem Kunden zusammen mit dem Prospekt, spätestens jedoch mit der Reisebestätigung ausgehändigt. Sollten Bestimmungen des Vertrages, bzw. dieser Reisebedingungen oder eine künftige in ihnen aufgenommene Bestimmung, ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein oder ihre Rechtswirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen des Vertrages und der allgemeinen Bestimmungen nicht berührt werden. Das gleiche gilt, soweit sich herausstellen sollte, dass der Vertrag oder die Bestimmungen eine Regelungslücke enthalten. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen oder zur Ausführung der Lücke soll eine angemessene Regelung gelten, die, soweit rechtlich möglich, den am nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck des Vertrages gewollt haben würden, sofern sie bei Abschluss dieses Vertrages oder bei der späteren Aufnahme einer Bestimmung den Punkt bedacht hätten. Dies gilt auch dann, wenn die Unwirksamkeit einer Bestimmung etwa auf einen in dem Vertrage bzw. den allgemeinen Bestimmungen vorgeschriebenen Maß der Leistungen oder Zeit (Frist oder Termin) beruht; es soll dann ein dem gewollten möglichst nahekommendes, rechtlich zulässiges Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) als vereinbart gelten.

20. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist für beide Teile - soweit zulässig - Paderborn. Es gilt deutsches Recht als vereinbart.

Bei Reisen, bei denen der Reisedienst Henker-Debuisson nicht als Reiseveranstalter auftritt, gelten die Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die bei uns angefordert werden können.